Die Familie Henkel hält über einen Familienpool rund 61 % der Stammaktien und kontrolliert das Unternehmen langfristig. Sechs Nachfahren des Firmengründers sitzen im Aufsichtsrat oder im Familienrat.
Globale Präsenz vom Düsseldorfer Stammhaus in Holthausen
Die Henkel AG & Co. KGaA steuert ihr weltweites Geschäft mit rund 48.000 Mitarbeitern von der Konzernzentrale in Düsseldorf aus. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete das Traditionsunternehmen einen Umsatz von rund 22 Milliarden Euro, wobei die internationalen Märkte eine zentrale Rolle spielen. Unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Carsten Knobel fokussiert sich der Konzern auf eine wertsteigernde Wachstumsagenda durch gezielte Akquisitionen und Innovationen im Portfolio.
Zweigliedrige Organisation in Consumer Brands und Adhesive Technologies
Das operative Geschäft gliedert sich seit der jüngsten Strukturreform in zwei schlagkräftige Segmente. Der Bereich Adhesive Technologies ist Weltmarktführer für Klebstoffe, Dichtstoffe und funktionale Beschichtungen, die sowohl in der Automobilindustrie als auch in der Elektronikfertigung eingesetzt werden. Die Sparte Consumer Brands vereint das breite Spektrum der Wasch- und Reinigungsmittel sowie die Haarpflegeprodukte unter einem gemeinsamen Dach.
Markenstärke von Persil bis zu Loctite und Schwarzkopf
Henkel verfügt über ein Portfolio aus ikonischen Marken, die in ihren jeweiligen Märkten führende Positionen einnehmen. Während Persil als erste selbsttätige Waschmittelmarke seit 1907 Geschichte schreibt, dominieren Marken wie Schwarzkopf den professionellen und privaten Haarpflegemarkt. Im Industriegeschäft bilden Namen wie Loctite, Bonderite und Technomelt das technologische Rückgrat für hochspezialisierte Klebelösungen.
Regionale Verteilung und Fokus auf Schwellenländer
Die Umsatzströme von Henkel sind geografisch breit gestreut, wobei Europa und Nordamerika weiterhin die stabilen Kernmärkte bilden. Ein signifikanter Teil des Wachstums wird jedoch in den Emerging Markets generiert, wobei Asien und Lateinamerika als wichtige Motoren fungieren. Diese strategische Aufstellung ermöglicht es dem Unternehmen, lokale Marktbedürfnisse mit globalen Qualitätsstandards zu verknüpfen.